Glossar

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  • Siebdruck

    Im eigentlichen Sinne beruht das Siebdruckverfahren auf dem Prinzip der Schablone. Im Druck wird die Farbe mit einer Gummileiste durch die Maschen einer feinen Druckform (Sieb) gepresst. Daher zählt der Siebdruck zu den sogenannten Durchdruckverfahren. Die Formen entstehen, indem Teilbereiche des Siebs entweder durch phototechnische Belichtung oder mit Hilfe von Schablonen verschlossen werden. Die Schablone wird auf dem zu bedruckenden Material positioniert. Im Anschluss bestreicht die Rakel den gesamten Druckbereich mit Farbe, wobei die Farbe nur durch die offenen Stellen auf das Material gelangt. Hierdurch entsteht das Druckmotiv.

    Im Siebdruck ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, zum Beispiel Glas, Blech, Stoff etc. Daher wird dieses Verfahren besonders im Werbeartikelbereich eingesetzt.

    Der Siebdruck bietet zahlreiche kreative Möglichkeiten, ohne auf umfangreiche Erfahrung sowie Equipment zurückgreifen zu müssen. Das Druckformat kann im Extremfall mehrere Meter betragen. Der Farbauftrag ist fünf- bis zehnmal dicker als bei anderen Druckverfahren, was dazu führt, dass man sehr kräftige, leuchtende Farben erhält.