Glossar

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  • Dibondschilder

    Bei Dibond® handelt es sich um eine speziell für den Display-Bereich entwickelte Aluminiumverbundplatte. Der Kern aus Polyethylen ist von zwei 0,3 mm dicken Aluminiumdeckschichten umgeben, die auf beiden Seiten mit Schutzfolie beklebt sind. Dibondschilder und Dibondplatten sind stabil und temperaturbeständig, wodurch sie sich sowohl für den Innen- als auch für den Außeneinsatz eignen. Werbemittel aus Dibond® werden häufig für den Messebau, Laden- und Innenausbau, Möbelbau oder Digital- und Siebdruck eingesetzt. Dibondplatten sind einbrennlackiert (matt oder hochglänzend), gewalzt, strukturlackiert oder eloxiert erhältlich.

  • Digitaldruck

    Beim Digitaldruck werden vorhandene Text- oder Bildinformationen in digitaler Form vom Computer an das Drucksystem gesendet. Da der Computer die Druckmaschine direkt steuert, führt dies zu einer Verkürzung der Arbeitsabläufe. Im Wesentlichen entfallen Arbeiten, die bei analoger Druckvorbereitung (Siebdruck) essentiell sind, zum Beispiel die Film- und Druckplattenherstellung. Durch den Einsatz der Computertechnik kann jede Seite individuell bearbeitet und erstellt werden. Der Druck findet ausschließlich im CMYK Farbraum statt, der auf vier Grundfarben zurückgreift: Cyan, Magenta, Yellow und Key Black.

    Mittels Überlagerung dieser Farben kann jeder beliebige Farbton erzeugt werden. Aufgrund des geringen Aufwands, der hohen Effizienz, der hochwertigen Qualität und der Flexibilität ist der Digitaldruck die ideale Möglichkeit, um in Kleinauflagen zu produzieren und somit für nahezu jeden interessant. Der Digitaldruck wird primär eingesetzt, um zum Beispiel Plakate, Etiketten oder auch PVC-Werbebanner etc. zu bedrucken.

  • Displays

    Displays sind Großverpackungen, mit denen Waren verkaufsfördernd positioniert werden. Es handelt sich dabei meist um eine halboffene Verpackung, welche die Ware für den Kunden gut sichtbar präsentiert und leicht zu entnehmen ist. Ein Display hat im Regelfall eine aufrichtbare Rückwand (Backcard), auf der Werbebotschaften aufgedruckt werden können. Ein typisches Material für Displays ist Pappe, jedoch bestehen manche aus auch Metall, Kunststoff oder Holz. Unterschieden wird zwischen Theken-Displays, Boden-Displays, Rehal-Displays und Paletten-Displays. Displays werden im Verkaufsraum oder vor den Kassen platziert.

  • Doming-Beschichtung

    Doming bezeichnet ein Verfahren zur Produktion einer dreidimensionalen, gewölbten Oberflächenbeschichtung, die optisch meist gläsern wirkt. Man spricht umgangssprachlich auch von 3-D-Aufklebern. Auf Formkörpern aus Polyester, PVC, Metallic-Folien, Metallen und Kunststoffen verstärkt das Doming die Veredelung von geplotteten Schriften, Etiketten, Piktogrammen oder Druckmotiven. Die gewünschte Aufklebervorlage wird per Digitaldruck auf eine mit einer Klebeschicht versehenen Stickerfolie aufgedruckt und im Anschluss exakt zugeschnitten. Ein computergesteuerter Roboter trägt dann den flüssigen Doming-Lack auf den Sticker auf. Dieser verteilt sich nun auf der Folie und passt sich selbstständig dessen Konturen an. An den Rändern entsteht so eine abgeflachte Form, welche im Endeffekt die besonderen Farbeffekte hervorruft, die für die Doming-Beschichtung typisch sind.