Glossar

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  • Acrylglas

    Acrylglas, auch unter den Namen Plexiglas®, Perspex® oder Altuglas® bekannt, ist ein beliebtes Material für Werbeschilder oder andere Werbemittel. Es handelt sich dabei um den synthetischen, transparenten und thermoplastischen Kunststoff Polymethylmethacrylat. Acrylglas zeichnet sich durch seine gute Witterungsbeständigkeit und ist damit sowohl für den Innen- als auch für den Außeneinsatz geeignet. Werbetechnik aus Acrylglas überzeugt außerdem durch Schlag- und Stoßfestigkeit sowie durch UV-Beständigkeit und schwere Entflammbarkeit. Auch gegen Laugen, Säuren, Benzole und Benzine ist das Material sehr beständig. Optisch ist Acrylglas sehr vielfältig: Es kann eine glänzende Oberfläche haben und es ist sowohl als ebene wie auch als strukturierte Variante erhältlich. Es lässt sich problemlos polieren und auch Bohren und Sägen ist möglich, ohne dass das Acrylglas Schaden nimmt.

  • Aufsteller

    Mit Aufstellern als Kundenstoppern (auch als Bockständer oder Straßenreiter bezeichnet) lässt sich eine hohe Aufmerksamkeit schaffen. Mithilfe eines Klapprahmen-Profils werden an Klapp-Aufstellern Plakate (meist im Format DIN A1) angebracht. Durch eine Plastikfolie werden die Plakate vor Wind und Wetter geschützt. Meist dienen Aufsteller der Übermittlung von Werbebotschaften, wie zum Beispiel Angeboten.

  • Außenwerbung

    Werbung im öffentlichen Raum wird als Außenwerbung bezeichnet. Dazu zählen zum Beispiel Schilder, Plakate, Litfasssäulen, City-Light-Poster, Videowände, Schaufenster, (beleuchtete) Werbepylone, Leuchtkästen und Leuchtreklame. Mobile Außenwerbung wird durch Fahrzeuge oder Anhänger realisiert. Die GfK-Marktforschung hat einen sogenannten G-Wert entwickelt, mit dem die Aufmerksamkeit gemessen wird, welche der Außenwerbung zuteilwird. Dabei werden unter anderem Ablenkungsgrad, Beleuchtung, Dauer der Kontaktchance und Sichthindernisse bewertet.

  • Baugruppen

    Bei einer Baugruppe (auch Montagegruppe genannt) handelt es sich allgemein gesagt um eine in sich geschlossene Gruppe aus zwei oder mehreren Teilen. Sie kann sich aus Unterbaugruppen und Bauteilen zusammensetzen und wird durch Montage angefertigt. Auf die Werbetechnik bezogen spricht man von Baugruppen meist in Bezug auf Beleuchtungseinheiten, Lichtsystemen und LED-Leisten. Solche Baugruppen finden vor allem in der Industrie Verwendung.

  • Beflockung

    Die Beflockung (auch Flocken genannt) bezeichnet allgemein ein elektrostatisches Verfahren, bei dem Millionen von kurzgeschnittenen Fasern in einem elektrischen Feld auf  ein mit Klebstoff beschichtetes Objekt aufgetragen. Es entsteht eine gleichmäßige, textile Oberfläche. Besonders häufig werden Kleidungsstücke wie T-Shirts, Polo-Shirts, Sweat-Shirts, Pullover, Trikots oder Arbeitsbekleidung beflockt. Bei der Textilbeflockung wird eine spezielle Flockfolie mit einem Motiv ausgeplottet und heiß auf die Textilien aufgebracht. Auf diese Weise entsteht eine dauerhafte Beschriftung, die waschbeständig und lichtecht ist.

  • CNC-Fräsen

    Da aufgeklebte Folien oder Farben zum Beispiel durch UV-Strahlung und sonstige Einflüsse relativ schnell verblassen, gibt es die Möglichkeit, Beschriftungen und Zeichen mittels Gravur dauerhaft und optisch einladend zu erstellen. Unter Gravur versteht man im Allgemeinen das Einbringen eines Motivs in die Oberfläche metallischer Gegenstände. Was in früheren Zeiten durch Handarbeit geschah, wird heutzutage durch modernste computergesteuerte CNC-Maschinen erstellt. Durch die Computertechnik ist es möglich, beliebige Layouts in hoher Qualität und optisch ansprechendem Design zu fertigen. Die erstellte Gravur kann je nach Wunsch des Auftraggebers entweder in der Farbe des Kernmaterials oder in einer anderen beliebigen Farbe erscheinen. Sofern eine farbige Gravur in Frage kommt, wird die Farbe nachträglich in die Vertiefungen eingebracht. Der Vorteil der CNC-Technik liegt eindeutig in der schnellen und relativ kostengünstigen Bearbeitung der Werkstoffe. Die wichtigste Eigenschaft der mittels CNC-Technik hergestellten Produkte ist die lange Haltbarkeit.

    Selbst wenn ein farbiger Schriftzug im Laufe der Jahre verblasst, bleibt die Gravur weiterhin gut erkennbar. Je nach zu verarbeitendem Werkstoff – Aluminium, Glas, Metall etc. – können zum Beispiel Ansteckschilder, Hausnummernschilder oder auch Hinweis- und Straßenschilder gefertigt werden.

  • Dibondschilder

    Bei Dibond® handelt es sich um eine speziell für den Display-Bereich entwickelte Aluminiumverbundplatte. Der Kern aus Polyethylen ist von zwei 0,3 mm dicken Aluminiumdeckschichten umgeben, die auf beiden Seiten mit Schutzfolie beklebt sind. Dibondschilder und Dibondplatten sind stabil und temperaturbeständig, wodurch sie sich sowohl für den Innen- als auch für den Außeneinsatz eignen. Werbemittel aus Dibond® werden häufig für den Messebau, Laden- und Innenausbau, Möbelbau oder Digital- und Siebdruck eingesetzt. Dibondplatten sind einbrennlackiert (matt oder hochglänzend), gewalzt, strukturlackiert oder eloxiert erhältlich.

  • Digitaldruck

    Beim Digitaldruck werden vorhandene Text- oder Bildinformationen in digitaler Form vom Computer an das Drucksystem gesendet. Da der Computer die Druckmaschine direkt steuert, führt dies zu einer Verkürzung der Arbeitsabläufe. Im Wesentlichen entfallen Arbeiten, die bei analoger Druckvorbereitung (Siebdruck) essentiell sind, zum Beispiel die Film- und Druckplattenherstellung. Durch den Einsatz der Computertechnik kann jede Seite individuell bearbeitet und erstellt werden. Der Druck findet ausschließlich im CMYK Farbraum statt, der auf vier Grundfarben zurückgreift: Cyan, Magenta, Yellow und Key Black.

    Mittels Überlagerung dieser Farben kann jeder beliebige Farbton erzeugt werden. Aufgrund des geringen Aufwands, der hohen Effizienz, der hochwertigen Qualität und der Flexibilität ist der Digitaldruck die ideale Möglichkeit, um in Kleinauflagen zu produzieren und somit für nahezu jeden interessant. Der Digitaldruck wird primär eingesetzt, um zum Beispiel Plakate, Etiketten oder auch PVC-Werbebanner etc. zu bedrucken.

  • Displays

    Displays sind Großverpackungen, mit denen Waren verkaufsfördernd positioniert werden. Es handelt sich dabei meist um eine halboffene Verpackung, welche die Ware für den Kunden gut sichtbar präsentiert und leicht zu entnehmen ist. Ein Display hat im Regelfall eine aufrichtbare Rückwand (Backcard), auf der Werbebotschaften aufgedruckt werden können. Ein typisches Material für Displays ist Pappe, jedoch bestehen manche aus auch Metall, Kunststoff oder Holz. Unterschieden wird zwischen Theken-Displays, Boden-Displays, Rehal-Displays und Paletten-Displays. Displays werden im Verkaufsraum oder vor den Kassen platziert.

  • Doming-Beschichtung

    Doming bezeichnet ein Verfahren zur Produktion einer dreidimensionalen, gewölbten Oberflächenbeschichtung, die optisch meist gläsern wirkt. Man spricht umgangssprachlich auch von 3-D-Aufklebern. Auf Formkörpern aus Polyester, PVC, Metallic-Folien, Metallen und Kunststoffen verstärkt das Doming die Veredelung von geplotteten Schriften, Etiketten, Piktogrammen oder Druckmotiven. Die gewünschte Aufklebervorlage wird per Digitaldruck auf eine mit einer Klebeschicht versehenen Stickerfolie aufgedruckt und im Anschluss exakt zugeschnitten. Ein computergesteuerter Roboter trägt dann den flüssigen Doming-Lack auf den Sticker auf. Dieser verteilt sich nun auf der Folie und passt sich selbstständig dessen Konturen an. An den Rändern entsteht so eine abgeflachte Form, welche im Endeffekt die besonderen Farbeffekte hervorruft, die für die Doming-Beschichtung typisch sind.

  • Etiketten

    Ein Etikett ist ein Hinweisschild auf der Verpackung eines Produktes oder auf dem Produkt selbst. Es gibt selbstklebende Etiketten (Klebeetiketten) und solche, die mit verschiedenen Methoden angebracht werden müssen. Auf dem Etikett befinden sich meist Informationen über Preis, Inhalt, Mindesthaltbarkeitsdatum und/oder Angaben zur Marke.

  • Fahrzeugbeschriftung

    Die Beschriftung von Fahrzeugen zählt heutzutage zu den gängigen Mitteln der Außenwerbung. Auf diese mobile Art und Weise kann in kurzer Zeit an vielen Orten und mit geringem Aufwand geworben werden. Mit Klebefolien wird die individuelle Beschriftung bzw. das Motiv aufgebracht und kann bei Bedarf wieder durch Abziehen entfernt werden. Zu den gängigen Fahrzeugbeschriftungen gehören, Autobeschriftungen, Lkw-Beschriftungen, Anhänger-Beschriftungen und Bus-Beschriftungen.

  • Geländer

    Geländer dienen dazu, Personen zu führen und sie vor Abstürzen zu bewahren. Bestandteile eines Geländers sind der Handlauf, die Pfosten und die Füllung (zum Beispiel Stäbe, Rohre oder Drahtseile). Es handelt sich dabei um Konstruktionen aus Metall, Stahl, Holz, Kunststoff Beton oder anderen stabilen Materialien. Es gibt Geländer für den Außen- und für den Innenbereich beispielsweise Balkongeländer, Terrassengeländer, Treppengeländer, Aufgangsgeländer oder Sichtschutzgeländer. Neben der Sicherheits- und Orientierungsfunktion werden Geländer auch oft als gestaltendes Element eingesetzt. In Gebäuden ist die Geländerform allerdings durch die DIN-Norm 18065 geregelt. Für alle Treppen, die über mehr als drei Stufen verfügen, ist ein Geländer Pflicht.

  • 3-D-Buchstaben

    Buchstaben, Logos und Co. im 3-D-Format sind immer ein Hingucker. Dreidimensional bedeutet, dass das Objekt räumlich dargestellt, wobei die Raumdimensionen meistens aus Länge, Höhe und Breite bestehen. In der Werbetechnik werden gelaserte 3-D-Buchstaben oft auch auf eine Acrylglasplatte geklebt, wodurch der Effekt entsteht, dass die 3-D-Buchstaben darauf zu schweben scheinen.

  • Schneidplotter

    Mit Hilfe eines Schneidplotters werden Konturen in Beschriftungsfolien geschnitten, ohne das Trägerpapier zu beschädigen. Dieses Verfahren wird vor allem dazu verwendet, um Logos oder Schriftzüge herzustellen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dem Schleppund dem Tangentialmesserverfahren. Plottet man die gewünschten Konturen im „Schleppverfahren“, wird das Messer entweder hinterher gezogen oder der Messerkopf wird abgesenkt und lediglich die Folie bewegt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der einfachen Bauweise des Schneidkopfes und in den damit verbunden niedrigeren Gerätepreisen.

    Im Gegenzug zum Schleppmesser ist der Schneidkopf im tangential gesteuerten Verfahren wesentlich hochwertiger verarbeitet. Ein zusätzlicher Motor steuert das Messer durch jede Kurve im entsprechenden Winkel. Diese aufwändigere Bauweise führt dementsprechend zu höheren Gerätepreisen. Die Vorteile des Tangentialmessers liegen in den vielfältigeren Einsatzgebieten, da die Messer einen wesentlich größeren Spielraum besitzen und dadurch stärkere und dickere Materialien genauer verarbeitet werden können.

    Bei beiden Verfahren müssen jedoch die überflüssigen Folienteile nach dem Plottvorgang manuell entfernt werden. Die gefertigten Logos oder Schriftzüge werden insbesondere im Bereich der Außenwerbung z.B. Fahrzeugbeschriftungen, Werbeschilderbeschriftung, Schaufenster etc. eingesetzt.

  • Siebdruck

    Im eigentlichen Sinne beruht das Siebdruckverfahren auf dem Prinzip der Schablone. Im Druck wird die Farbe mit einer Gummileiste durch die Maschen einer feinen Druckform (Sieb) gepresst. Daher zählt der Siebdruck zu den sogenannten Durchdruckverfahren. Die Formen entstehen, indem Teilbereiche des Siebs entweder durch phototechnische Belichtung oder mit Hilfe von Schablonen verschlossen werden. Die Schablone wird auf dem zu bedruckenden Material positioniert. Im Anschluss bestreicht die Rakel den gesamten Druckbereich mit Farbe, wobei die Farbe nur durch die offenen Stellen auf das Material gelangt. Hierdurch entsteht das Druckmotiv.

    Im Siebdruck ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, zum Beispiel Glas, Blech, Stoff etc. Daher wird dieses Verfahren besonders im Werbeartikelbereich eingesetzt.

    Der Siebdruck bietet zahlreiche kreative Möglichkeiten, ohne auf umfangreiche Erfahrung sowie Equipment zurückgreifen zu müssen. Das Druckformat kann im Extremfall mehrere Meter betragen. Der Farbauftrag ist fünf- bis zehnmal dicker als bei anderen Druckverfahren, was dazu führt, dass man sehr kräftige, leuchtende Farben erhält.

  • Tampondruck

    Das Tampondruckverfahren ist ein Tiefdruckverfahren, das heißt, die druckenden und nicht druckenden Stellen der Druckform müssen nicht auf einer Ebene liegen. Hierdurch kann man also nahezu jeden, beliebig geformten Gegenstand bedrucken. Auf die Oberfläche der sogenannten Klischeeplatte - dies ist eine gehärtete, geschliffene, Stahlplatte - wird das zu druckende Motiv geätzt. Im Anschluss daran wird die jeweils aktuelle Farbschicht durch einen Farbspachtel aufgetragen und mittels eines Stahlmessers wieder gesäubert, wobei in den durch die Ätzung entstandenen Vertiefungen Farbe zurückbleibt. Nun fährt der Drucktampon über das Druckklischee, nimmt die dort zurückgebliebene Farbe auf und überträgt sie auf das jeweilige Werbemittel. Beim Übertragen wird der Silikon-Drucktampon auf das jeweilige Produkt gepresst, wobei durch die Verformung des Tampons dieser die Form des Werbeartikels annimmt und dabei die Farbe auf ihm hinterlässt.

    Dieses Verfahren wird vor allem im Bereich der Werbeartikel zum Beispiel für die Bedruckung von Kugelschreibern, Tassen oder Feuerzeugen verwendet.

  • Textildruck

    Um Textilien wie T-Shirts, Pullover und andere Kleidungsstücke zu bedrucken, gibt es verschiedene Methoden. Man unterscheidet bei den Druckverfahren zwischen Flex- und Flockfolien-Transferdruck, Digiflexdruck, Flockdruck, Siebdruck/Schablonendruck, Thermosublimationsdruck, Transferfolie und Textil-Direktdruck/DGT. Speziell Firmen und Vereine nutzen den Textildruck für ihr Corporate Design. Durch die einheitliche Kleidung wird die Corporate Identity gestärkt und das Unternehmen auch nach außen hin präsentiert.